Michael Böhnhardt & Dennis Terhoeven, Anwendungsentwickler

Michael Böhnhardt hat Wirtschaftswissenschaften mit Spezialisierung auf Operation Research (mathematische Planungsverfahren) studiert. Vor etwa zehn Jahren begann er seine Tätigkeit im SAP-Umfeld für die Versorgungsindustrie.
Dennis Terhoeven besitzt einen Abschluss als Bachelor of Science im Bereich der Softwaretechnik und ist zudem Fachinformatiker Anwendungsentwicklung.

Beide arbeiten bei rku.it als Anwendungsentwickler im Team Entwicklung.

Michael & Dennis, wie sieht eure Tätigkeit bei rku.it aus?
Michael: Wir sind beide im Team Entwicklung bei rku.it und arbeiten hier an und in der Software. Das waren die Gemeinsamkeiten, denn tatsächlich sind unsere Aufgaben sehr unterschiedlich. Ich bin eher für den „klassischen Bereich“ zuständig – SAP-Lösungen für die Energiewirtschaft (SAP IS-U). Hier betreue ich zum Beispiel Projekte, wie die Formatumstellung im SAP IS-U, die bestimmte Arbeitspakete, Testzyklen und natürlich das Kunden-Feedback beinhalten. Im Tagesgeschäft pflege und optimiere ich die laufenden Lösungen. Hier steht der Kundenwunsch ganz oben. Schließlich sollen die von SAP gelieferten Standardlösungen individuell an die Prozessstruktur des Kunden angepasst oder um weitere Anwendungen ergänzt werden.

Dennis: Mein Spezialgebiet ist vor allem die neue SAP-Oberflächentechnologie Fiori. Damit entwickeln wir nicht nur Fiori Apps für den Desktop, sondern auch mobile Lösungen für den Kunden. Ein recht junges Feld, in dem ich mich selbst und meine Ideen einbringen kann. Spannend. Wir arbeiten hier viel in Projektteams. Man kann sich also jederzeit austauschen, wenn man eine Frage hat oder mal nicht weiterkommt. Das Bild des einsamen Entwicklers trifft also nicht zu.

Wie sieht so ein durchschnittlicher Arbeitstag bei euch aus?
Michael & Dennis: Kein Tag ist wie der andere. Neben der Projekt- und Produktentwicklung betreuen wir bestehende Lösungen. Dazu gehört, morgens die E-Mails zu checken und im Service-Desk-Tool zu gucken, welche Themen dringend sind oder welches Projekt weiter bearbeitet werden kann. Dadurch sind wir sehr breit aufgestellt und es gibt immer Abwechslung.

Seid ihr als Anwendungsentwickler auch bei den Kunden im Einsatz?
Michael: Ich habe jetzt aktuell ein Projekt, das dazu führt, dass ich einen Nachmittag pro Woche beim Kunden bin. Ich bin also 10 % meiner Zeit dort. Normalerweise ist es aber etwas weniger.

Dennis: Auch bei mobilen Lösungen steht der Kunde im Vordergrund. Wir arbeiten hier oft sehr eng zusammen. Wir optimieren und entwickeln nicht nur für, sondern auch mit unseren Kunden. Grob geschätzt sind etwa 30 % meiner Arbeitszeit Kundengespräche – vor Ort, per Telefon oder per Videokonferenz.

Warum habt ihr euch für rku.it entschieden?
Dennis: Durch Praktika habe ich rku.it schon vor meiner Ausbildung gut kennengelernt. Ich finde das Arbeitsklima super, die Kollegen sind nett. Anders als im Großkonzern kennt man sich und kann Dinge auf dem kurzen Dienstweg klären. Außerdem kann ich mitgestalten und auch mitbestimmen. Das gefällt mir sehr gut.

Michael: Ich kannte rku.it auch schon vorher. Als externer Berater war ich 7 Jahre lang öfter in Herne. Als ich dann sesshaft werden wollte, haben wir festgestellt, dass es in meinem und im Sinne des Unternehmens ist, eine Festeinstellung daraus zu machen. Tolle Sache.

Was empfehlt ihr Interessierten an diesem Beruf?
Dennis: Man sollte auf jeden Fall Spaß daran haben, sich in Dinge einzuarbeiten, abstrakt und analytisch zu denken und Themen technisch umzusetzen. Mein Tipp: Nutzt einen dualen Studiengang, denn wenn man die Theorie in der Praxis umsetzen kann, macht es gleich noch mehr Spaß.

Michael: Das stimmt, ein Faible für Mathematik und Informatik sollte man haben. Konzentrationsfähigkeit und Hartnäckigkeit sind auch ganz wichtig. Die Fehlersuche in einem Programm kann zum Beispiel Stunden dauern. Die Kommunikation mit den Kunden wird außerdem leichter, wenn man ein gutes Einfühlungsvermögen hat. Als Quereinsteiger, der nicht Informatik studiert hat, empfehle ich diesen Beruf allen, die gern analytisch arbeiten wollen. Ob man die Programmierfähigkeiten studiert oder anderweitig erlernt, ist dann eher zweitrangig.

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Sandra Krohn
Teamleiterin Personalwesen

Telefon: +49 2323 3688-355
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