Parchivdetails 2003 - 2004

 

IT-Sicherheit mit Zertifikat

rku.it verbessert die Notfallvorsorge mit neuem Stand-by-Rechenzentrum

Herne, 2. September 2004 – Die rku.it GmbH, Herne, baut ihre Rechenzentrumsdienstleistungen inklusive detaillierter Notfallvorsorge aus. Am zweiten Standort im Westring in Herne hat rku.it die neue Firmenzentrale bezogen. Hier ist neben der Geschäftsführung und der Softwareentwicklung auch ein neues Hot-Stand-by-Rechenzentrum angesiedelt. Mit dem auf die Energiewirtschaft, den ÖPNV und neuerdings für Kommunen zugeschnittenen Leistungsangebot hat SAP rku.it erneut als Hosting-Partner zertifiziert.

Die Sicherheitsvorkehrungen eines IT-Dienstleisters bleiben für den Anwender in der Regel unbemerkt. Erst bei einer unvorhergesehenen Systemunterbrechung zeigt sich, welche Maßnahmen getroffen sind, um ohne Daten- und Zeitverluste weiter auf die IT-Systeme zugreifen zu können. Für diesen Fall hat der IT-Dienstleister aus Herne die Notfallvorsorge für seine über 120 an das Rechenzentrum angeschlossene Unternehmen aus der Energie- und Wasserwirtschaft sowie des ÖPNV verbessert. Auch dies hat dazu beigetragen, dass SAP rku.it zum zweiten Mal als Hosting Partner für SAP for
Utilities (IS-U/CCS) zertifiziert hat. In der Urkunde vom 18. August 2004 bestätigt das Walldorfer Softwarehaus rku.it, SAP-Lösungen in einer Hosting-Umgebung optimal zu betreiben.

Am Westring im Stadtteil Baukau in Herne hat rku.it zum 1. Juni 2004 hat rku.it ein neues Bürogebäude bezogen und gleichzeitig ein neues Hochleistungsrechenzentrum eingerichtet. Neben dem bisherigen Standort am Grenzweg betreibt rku.it am Westring ein weiteres Rechenzentrum im Hot-Stand-by-Status. „Mit der parallelen Aktualisierung der SAPSystemdaten ergänzen sich beide Rechenzentren gegenseitig“,
erläutert rku.it-Bereichsleiter Ulrich Klenke. „Sollte es einmal zu einem Ausfall an einem Standort kommen, steht das Stand-by-System innerhalb weniger Minuten zur Verfügung“, betont Klenke.

„Gedoppelte“ Daten für doppelte Sicherheit
Die bislang am Standort Grenzweg angesiedelten Rechenzentren sind damit nun über vier Kilometer voneinander getrennt: Im Rechenzentrum am Grenzweg (RZ1) betreibt rku.it die Produktivsysteme, im Rechenzentrum am Westring (RZ2) die Test- und Konsolidierungssysteme sowie das Stand-by-System. Über den IBM AIX Logical Volume Manager werden sämtliche Daten parallel auf die Speichersysteme
in beiden Rechenzentren geschrieben, sodass an beiden Standorten jeweils die aktuellen Daten zur Verfügung stehen. Durch die gespiegelten Datenbestände sind die Produktivsysteme doppelt abgesichert: Sollte das RZ1 ausfallen, wird das als Stand-by-System angelegte Konsolidierungssystem
in RZ2 automatisch gestoppt und das redundante Produktivsystem gestartet.

Kernkomponenten für die Datensicherung sind zwei IBM Bandroboter mit über Fibrechannel angeschlossenen Magstar-Bandeinheiten vom Typ H1A beziehungsweise J1A. Die Roboter werden durch ein über HACMP abgesichertes TSM-System angesteuert. Für RZ1 und RZ2 steht jeweils ein
eigenes TSM-System für die Sicherungen zur Verfügung, das den Zugriff auf beide Roboter sicherstellt. In RZ1 erfolgt täglich eine Online-Datensicherung. Ergänzende Offline-Datensicherungen finden wöchentlich im RZ2 statt. Die zugehörigen Logfiles werden in beiden Lokationen gesichert. Damit sind sämtliche Daten für eine eventuelle Rücksicherung verfügbar.

Sämtliche Maßnahmen der klassischen Notfallvorsorge hat rku.it selbstverständlich ergriffen: eine redundante Stromversorgung über unterschiedliche Zuleitungen, Unterbrechungsfreie Stromversorgung über leistungsfähige Batterien, doppelte Klimatechnik sowie SAN-Anbindungen über unabhängige
Fabrics.

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